Posted by Anja | Posted in Fingerspiele, Reime | Posted on 16-04-2010
Schaut ein Knöspchen aus der Erde,
ob es nicht bald Frühling werde;
Linke Hand als Erde waagerecht halten, Handrücken nach oben. Rechter Zeigefinger nur wenig zwischen dem Zeige- und Mittelfinger der linken Hand von unten durchstecken.
wächst und wächst ein ganzes Stück.
Den rechten Zeigefinger langsam etwas höher schieben.
Sonne warm am Himmel scheint,
Rechte Hand mit gespreizten Fingern senkrecht hochhalten.
Regen der über`m Knöspchen weint,
Beide Hände heben und langsam senken, während die Finger zappeln.
Knöspchen wird bald rund und dick.
Alle Finger der rechten Hand einschließlich Daumen mit den Kuppen zusammen legen, Kuppen nach oben richten, die Finger langsam öffnen.
Seine Blätter öffnet’s dann,
Die Hand langsam in dieser Haltung drehen.
fröhlich fängt’s zu blühen an.
Frühling ist es welch ein Glück !
Posted by Anja | Posted in Fingerspiele, Reime | Posted on 16-04-2010
Halli, hallo der März beginnt, (winken)
da bläst der warme Frühlingswind. (pusten)
Das Fahrrad hol ich aus dem Keller,
radle und klingle immer schneller.
(mit Händen radeln und klingeln)
Den Berg hinauf, den Berg hinunter, (hoch und runter)
da werden alle Kinder munter.
Die Vögel zwitschern, der Kuckuck schreit. (flöten)
Halli, hallo ist’s Frühlingszeit. (winken)
Posted by Anja | Posted in Reime | Posted on 23-03-2010
Marie, Marie, was blüht denn da
in deinem Garten so schön?
Viola, Jasmin und Erika
aufrecht in der Sonne stehn.
Posted by Anja | Posted in Lieder | Posted on 17-03-2010
Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald.
Lasset uns singen, tanzen und springen!
Frühling, Frühling wird es schon bald.
Kuckuck, Kuckuck, lässt nicht sein Schrein.
Kommt in die Felder, Wiesen und Wälder!
Frühling, Frühling, stelle dich ein!
Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held!
Was du gesungen, ist dir gelungen.
Winter, Winter räumet das Feld.
Posted by Anja | Posted in Gedichte, Reime | Posted on 11-03-2010
Seht das weiße Blütenmeer
in den Maientagen,
Bienen summen hin und her,
wollen Honig tragen.
Unser dicker Birnenbaum
trägt sein schönstes Kleid,
seine Äste sieht man kaum,
alles weiß beschneit.
Erna Fritzke
Posted by Anja | Posted in Gedichte, Lieder, Reime | Posted on 11-03-2010
Komm, lieber Mai, und mache
die Bäume wieder grün,
und laß uns an dem Bache
die kleinen Veilchen blühn!
Wie möchten wir so gerne
ein Blümchen wieder sehn,
ach, lieber Mai, wie gerne
einmal Spazierengen.
Christian Adolf Overbeck
Posted by Anja | Posted in Gedichte, Reime | Posted on 11-03-2010
April, April,
der weiß nicht, was er will !
Mal Regen und mal Sonnenschein,
dann hagelt’s wieder zwischendrein.
April, April,
der weiß nicht, was er will !
Nun seht, nun seht,
wie’s wieder stürmt und weht,
und jetzt, oh weh, oh weh !
da fällt schon wieder dicker Schnee !
April, April,
der weiß nicht, was er will !
Posted by Anja | Posted in Gedichte, Reime | Posted on 11-03-2010
Du klare Luft, du liebe Sonne,
Du grüner Wald, du Blütental
Du ganze große Maienwonne,
sei mir gegrüßt viel tausendmal.
Wie regungslos ob deiner Schöne
Hemmt seinen Lauf der Morgenwind,
Und Vogelsang und Glockentöne
Nur in der Luft lebendig sind.
es steigt der Rauch vom Hüttenherde
Wie Abels Opfer himmelwärts,
Doch höher hebt sich von der Erde
Mein lied – und dankerfülltes Herz!
Theodor Fontane
Posted by Anja | Posted in Lieder, Reime | Posted on 11-03-2010
Der Frühling hat sich eingestellt,
wohlan, wer will ihn sehen?
Der muß mit mir ins freie Feld,
ins grüne Feld nun gehn.
Er hielt im Walde sich versteckt,
daß niemand ihn mehr sah;
ein Vöglein hat ihn aufgeweckt,
jetzt ist er wieder da.
Jetzt ist der Frühling wieder da:
Ihm folgt, wohin er zieht,
nur lauter Freude fern und nah
und lauter Spiel und Lied.
Und allen hat er, groß und klein,
was Schönes mitgebracht,
und sollt’s auch nur ein Sträußchen sein,
er hat an uns gedacht.
Drum frisch hinaus ins freie Feld,
ins grüne Feld hinaus!
Der Frühling hat sich eingestellt,
wer bliebe da zu Haus?
Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Posted by Anja | Posted in Reime | Posted on 10-03-2010
Blümchen reckt sich in die Höh’,
schimmert weiß wie frischer Schnee.
Mit dem Glöckchen zart und fein
läutet’s uns den Frühling ein.
Elsbeth Friemert