Lernspielzeug aus ökologischem Holzersatz

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Während die meisten Holzspielzeuge aus massivem Holz bestehen, gehen einige Hersteller den ökologischen Weg weiter. Sie machen sich Gedanken wie man Holzreste und -abfälle weiterverwerten kann.  Ebenso wie bei Papier und Glas muss es doch möglich sein Holzreste und Verarbeitungsabfälle sinnvoll zu nutzen. So müssen weniger Bäume für Lernspielzeug gefällt werden. Im Idealfall wird auch weniger Energie für die Verarbeitung des Holzes benötigt.

Aus einer speziellen Kombination aus mehr als 80% gepressten, zermahlenen Holzabfällen (aus zertifizierter nachhaltiger Waldbewirtschaftung nach dem PEFC-System) und einem Polymerzusatz entsteht das zu 100% wiederverwertbare RE-Wood®. Hergestellt wird das Material in Deutschland und entspricht selbstverständlich den europäischen Normen.

Da das Material nahezu unbegrenzt formbar, aber dabei sehr stabil ist, werden damit verschiedenste Lernspielzeuge für Kindergarten und Schule hergestellt. Darunter so komplexe Gegenstände wie ein Somawürfel. Dieser findet sich auch im mathematischen Mitmachmuseum, Mathematikum in Gießen wieder und kann dort von allen Besuchern ausprobiert werden.

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17 Kommentare

  1. Da wir uns beim Kauf von Spielzeug für unsere beiden Kleinen auch immer Gedanken über den ökologischen Aspekt machen, finde ich die Idee finde persönlich recht interessant. Bei unserem letzten Onlinekauf, einem Greifling aus Holz von Selecta, habe ich bspw. bewusst darauf geachtet das dieses Spielzeug auch die europäische Norm EN71 (Verschluckbarkeit, Ungiftigkeit, Entflammbarkeit,…) einhält.