Sonne, Mond und Sterne
sehen Kinder gerne,
Sonne scheint von früh bis spät,
bis das Kindlein schlafen geht.
Mond und Sterne halten Wacht,
wenn das Kindlein schläft bei Nacht.
Posted by Anja | Posted in Gedichte, Lieder, Reime | Posted on 29-08-2010
Schlagwörter: Regen, Sonne
Sonne, liebe Sonne,
komm ein bißchen runter!
Lass den Regen oben,
dann wollen wir dich loben.
Einer schließt den Himmel auf,
dann kommt die liebe Sonne raus.
Liebe Sonne, komm heraus,
komm aus deinem Wolkenhaus!
Schick den Regen weiter,
mach den Himmel weiter!
Liebe Sonne, komm heraus,
komm aus deinem Wolkenhaus!
Posted by Anja | Posted in Gedichte, Reime | Posted on 09-08-2010
Schlagwörter: Geburtstag
Kräht der Hahn früh am Tage,
kräht laut, kräht weit:
“Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut.”
Guckt das Eichhörnchen runter:
“Wenig Zeit, wenig Zeit!
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut.”
Kommt das Häschen gesprungen,
macht Männchen vor Freud:
“Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut.”
Steht der Kuchen auf dem Tische,
macht sich dick, macht sich breit:
“Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut.”
Und Vater und Mutter,
alle Kinder, alle Leut
schrein:”Hoch der Rumpumpel,
sein Geburtstag ist heut!”
Wo meine Wiege stand, ich liebte sie so gern,
denke ich sehnsuchtsvoll zurück, bin ich in weiter Fern’.
Wie ist die schöne Jugendzeit im Leben doch so süß,
du liebes, gutes Mutterherz, du bist mein Paradies!
Die Mutter schützte mich vor Leid vor Ungemach und Not,
sie reichte mir mit Freuden hin das letzte Stückchen Brot.
Sie lehrte mich wie im Gebet den lieben Gott ich grüß:
Du liebes, gutes Mutterherz, du bist mein Paradies!
“Mutter” ist der schönste Name,
auf dem weiten Erdengrund.
Zärtlich, oft wird er gerufen,
leise aus der Kinder Mund.
Leise nur wird er gesprochen,
wenn bang und traurig ist das Herz.
Hilfesuchend, oft gerufen,
wenn Dich drückt die Not, der Schmerz.
Wenn die Mutter ist dann selber,
von der Arbeit müd und alt,
der Muttername bleibe heilig,
dann denk zurück und gib ihr Halt.
Behütet, beschützt ein Leben lang,
drum sag ich heut am Muttertag,
für Deine Güte und Treue,
hab Dank, hab Dank.
Eine Mutter wie die meine
gibt es nirgends auf der Welt.
Auf der ganzen Welt gibt es keine,
die mir halb so gut gefällt.
Mutti hör zu deinem Feste
ruf ich laut und froh dir zu
ja die allerallerbeste,
liebste Mutti, die bist du!
Liebe Mutti, liebe Mutti
heute komme ich zu Dir.
Heute komm ich gratulieren,
schöne Blumen bring ich Dir.
Auch ein Wünschlein kann ich sagen
und das Wünschlein das geht so:
liebe Mutti, liebe Mutti,
bleib gesund und immer froh!
Wir wären nie gewaschen
und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher
und schmutzig wär’ das Hemd!
Wir äßen Fisch mit Honig
und Blumenkohl mit Zimt,
wenn Du nicht täglich sorgest,
das alles klappt und stimmt.
Wir hätten nasse Füße
und Zähne schwarz wie Russ-
und bis zu beiden Ohren
die Haut voll Pflaumenmus.
Wir könnten auch nicht schlafen
wenn du nicht noch mal kämst
und uns, bevor wir träumten
in deine Arme nähmst.
Und trotzdem!
Sind wir alle auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder?
Sei froh, dass du uns hast!
Posted by Anja | Posted in Gedichte, Reime | Posted on 15-03-2010
Schlagwörter: Fred Rodrian, Ostern
Erste warme Sonne liegt
auf den grünen Hügeln,
und ein rotes Pünktchen fliegt
hin und her, vom Wind gewiegt:
früh schon auf den Flügeln.
Liebes rotes Käferlein
mit den schwarzen Tupfen,
kommst so zeitig und allein,
noch liegt Schnee am Wiesenrain:
hol dir keinen Schnupfen.
Fred Rodrian


